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Bühne frei - Seebühne Bregenz
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Die Seebühne in Bregenzist berühmt für ihre spektakulären Kulissen.
  • Bühne frei - Seebühne Bregenz

    Neben den 180 Tänzern, Komparsen und Sängern muss in Bregenz auch das Wetter mitspielen. Denn wenn eine kräftige Brise von der Schweiz über den See weht, dann schlagen am österreichischen Ufer des Bodensees die Wellen mitunter so heftig gegen die größte Seebühne der Welt, dass die Vorstellung nach drinnen ins benachbarte Festspielhaus verlegt werden muss.

    Vorne die spektakuläre Show, dahinter das Wasser

    In Bregenz ist es kein Problem, phantastische Kulissen einzusetzen, meterhohe Grashalme über dem Wasser aufzublasen oder gigantische Drachenhunde die Spielfläche flankieren zu lassen. 90 Mikrofone und 880 Lautsprecher sorgen für einen perfekten, weltweit einmaligen Klang, wenn sie die Musik der Wiener Symphoniker aus dem Festspielhaus nach draußen übertragen, ans Ufer zu Füßen des Pfänder-Gipfels, in die Herzen der Gäste. Die Seebühne in Bregenz ist für die Besucher ein Kultur- und Naturerlebnis zugleich. Vorne die spektakuläre Show mit Stars aus der ganzen Welt, dahinter das Wasser, am Horizont die sanften Hügel von drei Ländern.

    Mückenspray und Festspielmenü

    Wen stört es da, dass man an manchen Tagen etwas Mückenspray auftragen muss, um die Arien unbeschwert genießen zu können. Wer den Opernabend in einem besonders stilvollen Rahmen begehen möchte, kann ein entsprechendes Arrangement bei den Schifffahrtsbetrieben ab Lindau oder Konstanz buchen – inklusive Anreise über den See, Festspielmenü an Bord und Rückfahrt nach der Vorstellung.

    Die Geschichte der Bregenzer Festspiele begann im Jahr 1946

    Damals wurde Mozarts Jugendwerk „Bastien et Bastienne“ auf zwei Kieskähnen aufgeführt. 1979 folgte die Eröffnung der neuen Seebühne und 1985 die Entscheidung, ein Stück nun immer zwei Sommer lang zu spielen. Die aufwendigen Bühnenaufbauten wurden stabiler und blieben auch im Winter stehen.

    James Bond-Dreh 2008 in Bregenzer Kulissen

    Eine dieser Kulissen, die der „Tosca“, nutzte 2008 James-Bond-Darsteller Daniel Craig mit seinem Team für den 007-Film „Ein Quantum Trost“. 1500 Statisten mussten seinerzeit unterschreiben, nichts von der Handlung dieser zehn Minuten vorab zu erzählen.

    Umso mehr berichten die bis zu 6800 Zuschauer nach einem Opernabend am Bodensee. Meistens euphorisch, begeistert, verzaubert. Zum Beispiel davon, wie es Intendant David Pountney immer wieder schafft, nicht nur die Massen zu unterhalten, sondern radikale Interpretationen anzubieten, die selbst Opernkenner verblüffen und Besucher aus der ganzen Welt nach Bregenz locken.

    Tipp: Für sieben Euro gibt es 90 Minuten vor der Aufführung im Festspielhaus eine inhaltliche Einführung in das Stück. Wer Karten ergattern will, muss sich beeilen, denn die Vorstellungen sind meist schnell ausverkauft.

    Tipp aus der Printausgabe: Februar/März 2014 | Peter Hummel

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    Hotel Café Schreier

    Selbst gemachter Kuchen, Eis und Kaffee mit tollem Seepanorama.

    Adresse: Färbergasse 2, 88131 Lindau
    Telefon: 0 83 82/ 94 44 84
    Öffnungszeiten: im Sommer täglich ab 9:00 Uhr

    www.schreier-insel.de/
    Hotel Restaurant Alte Post

    Variationen vom Bodensee-Felchen.

    Adresse: Fischergasse 3, 88131 Lindau
    Telefon: 0 83 82/ 9 34 60
    Öffnungszeiten: täglich 11:00 - 14:30 Uhr, 17:00 - 23:00 Uhr

    www.alte-post-lindau.de/
    Zum Raichlebeck

    Schwäbische Spezialitäten und Lindauer Doppelschübling (Wurst aus Rinds- und Schweinefleisch mit Sauerkraut, Linsen oder Kartoffelsalat).

    Adresse: Lingstr. 14, 88131 Lindau
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    Öffnungszeiten: Mittwoch - Sonntag 12:00 - 14:30 Uhr und ab 18:00 Uhr,
    Montag - Dienstag geschlossen

    zum-raichlebeck.jimdo.com
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