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Soest
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Fachwerkhäuser am Markt in Soest. In der Mitte ist das historische
doppelgieblige Fachwerkhaus zum „Wilden Mann“ zu sehen.
  • Soest

    So ein Besuch in Soest ist wirklich eine runde Sache. Im wahrsten Sinn des Wortes. Denn um die Altstadt des westfälischen Orts schlängelt sich noch heute der Stadtwall aus dem 12. Jahrhundert. Einst umgab er Soest (gesprochen „Soost“) zum Schutz vor Feinden, heute lädt er zum Flanieren ein. Gräfte säumen die Mauer. So heißen die wunderschönen, parkähnlichen Grünanlagen, die inzwischen den ehemaligen Wassergraben durchziehen. Zu jeder Jahreszeit sind sie einen Besuch wert – im Frühjahr, wenn alles blüht, im Sommer, wenn die Bäume Schatten spenden, und auch im Herbst, wenn sich dem Spaziergänger ein Feuerwerk an Farben bietet.

    Wunderschöne Fachwerkhäuser mit kleinen Gärten

    Wer den rund zwei Kilometer langen Wall entlanggeschlendert ist, sollte nicht verpassen, einen der Wege Richtung Altstadt einzuschlagen. Das Herzstück der knapp 50.000- Einwohner-Stadt nur zu umrunden wäre zu schade. Im Netz der zahlreichen verwinkelten Gassen schmiegen sich wunderschöne Fachwerkhäuser aneinander, manche nur wenige Meter breit. Viele von ihnen haben heute noch erstaunlich große, mit Mauern aus heimischem Grünsandstein eingefasste, entzückende Gärten. Man muss einfach einen Blick hineinwerfen!

    Fast die komplette Altstadt, rund 600 Gebäude, steht unter Denkmalschutz

    Ein besonders schönes Exemplar ist das doppelgieblige Fachwerkhaus „Zum wilden Mann“ am Marktplatz, seit 1618 ein Gasthaus. Im Sommer kann man davor sitzen und den herrlichen Blick auf den kopfsteingepflasterten Platz genießen. Die Gebäude und Kirchen, einst waren es über 30, zeugen von der großen und reichen Vergangenheit der Stadt. Von 1200 bis 1450 war Soest die größte und bedeutendste Stadt Westfalens.

    Das hatte der Ort vor allem den salzhaltigen Quellen zu verdanken, aus denen die Bürger das Weiße Gold gewannen, sowie der Mitgliedschaft in der Hanse. Die Kaufleute handelten mit Salz, Getreide, Waid zum Färben von Stoffen und vielem mehr. Seinen mittelalterlichen Charme hat sich Soest bis heute bewahrt. Ihn zu genießen lohnt sich. Und kosten Sie bei einem Besuch unbedingt das typische Möpkenbrot (eine Kochwurst mit Getreide) und Pumpernickel!

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    Tipp aus der Printausgabe: Juni/Juli 2016 | Bianca Winze

  • Unsere Restauranttipps in der Region

    Café „Zum kleinen Häuschen“

    Frühstück sowie hausgemachte Kuchen im Herzen der Altstadt.

    Adresse: Am Seel 4, 59494 Soest
    Telefon: 01 71/1 49 69 45
    Öffnungszeiten: Montag - Sonntag 09:00 - 18:00 Uhr

    www.cafe-soest.de/
    FachWerk Soest

    Frische, saisonale und abwechslungreiche Gerichte in urigem Fachwerkhaus.

    Adresse: Am Seel 5, 59494 Soest
    Telefon: 0 29 21/ 3 54 18 98
    Öffnungszeiten: Dienstag - Freitag 17:30 - 24:00 Uhr, Samstag + Sonntag 12:00 - 14.00 Uhr und 17:30 - 24:00 Uhr, Montag geschlossen

    www.fachwerk-soest.de/
    Pilgrimhaus

    Regionale Gerichte im wohl ältesten Gasthof Westfalens.

    Adresse: Jakobistr. 75, 59494 Soest
    Telefon: 0 29 21/18 28
    Öffnungszeiten: Montag - Samstag 12:00 - 14:00 Uhr, 17:30 - 22:30 Uhr

    www.pilgrimhaus.de/
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